Bengtsson vom Training in die Uni-Klinik

Jörg Schneider. Mainz.
Pech für Pierre Bengtsson im Mittwochtraining des FSV Mainz 05 am Bruchweg: Der schwedische Linksverteidiger blieb bei einer Tempoaktion ohne Fremdeinwirkung im Rasen hängen, knickte um, musste nach Behandlung vom Platz getragen und in die Uni-Klinik gefahren werden. Der 27-Jährige hat sich möglicherweise einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen.

05-Physio Steffen Tröster trägt Pierre Bengtsson Huckepack in die Kabine nach dem Trainingsunfall des Schweden. Foto: Jörg Schneider Die Verletztenliste beim FSV Mainz 05 wird größer. Im Training am Mittwochmorgen hat es nun Pierre Bengtsson erwischt. Während einer Spielform blieb der schwedische Linksverteidiger im vollen Tempo, aber ohne Einwirkung eines Gegenspielers, bei einer Drehung im Rasen hängen, knickte um und musste nach einer Behandlung vom Platz getragen werden. „Der Physio hat ihn weggetragen, damit Pierre den Fuß nicht noch weiter belastet“, erklärte Martin Schmidt nachher. Bengtsson wurde sofort in die Uni-Klinik gebracht, wo eine eingehende Untersuchung Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben soll. Der Verdacht auf einen Bänderriss im Sprunggelenk liegt nahe.

Es war ohnehin eine reduzierte Gruppe, die der 05-Trainer zur ersten Einheit der Woche auf dem Rasen zur Arbeit bat. „Wir haben einige der Vielläufer und Vielspieler zur Schonung drinnen gelassen“, sagte Schmidt. Yunus Malli und Danny Latza blieben in der Halle. Julian Baumgartlinger absolvierte nur eine halbe Einheit und ging dann vom Platz. Henrique Sereno ist krank und konnte nicht trainieren. Dazu fehlten die längerfristig verletzten Profis. Bei Stefen Bells Knie sei inzwischen die Schwellung zurückgegangen. Der Innenverteidiger sei jetzt schmerzfrei, arbeite im Reha-Bereich und soll sein Pensum im Laufe der Woche steigern, falls die Ärzte grünes Licht geben.

Karim Onisiwo ist laut Schmidt nun erstmals seit Wochen schmerzfrei. Der Neuzugang habe am Dienstag, als am Bruchweg Leistungsdiagnostik und Laktattest auf dem Plan standen, erstmals wieder mit dem Athletiktraining begonnen und fange nun mit Individualtraining am Ball an. „Das kann jetzt sehr schnell gehen bei ihm, wenn die Schmerzen im Zehengelenk nicht wieder zurückkommen“, sagte der Coach. Yoshinori Mutos Knie mache ebenfalls Fortschritte. Die Schwellung sei zurückgegangen, der Japaner habe keine Schmerzen mehr und könne nun sein Reha-Programm steigern. „Das sieht ganz gut aus“, glaubt Schmidt. Bei Emil Berggreen, dem ein Schleimbeutel im Knie operativ geglättet worden war, sind die Fäden gezogen worden. Der Däne beginne nun mit den Reha-Maßnahmen. Und auch Philipp Klement habe seine muskulären Probleme überwunden und beginne nun mit dem Lauftraining.

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