Das 05-Kalenderblatt: 10. bis 13. Dezember

Christian Karn. Mainz.
Die nullfünfMixedZone hat wieder in der Vereinschronik gekramt, in den Annalen geblättert und nachgeschaut, welche Jubiläen in diesen Tagen anstehen, was es an Besonderheiten und Ergebnissen gegeben hat, was um diese Jahreszeit so alles bei den 05ern passiert ist. In der zweiten Hälfte dieser Woche geht es um einen großartigen Verteidiger und zwei noch großartigere Torjäger, einen Kollegen der MixedZone-Redakteure, einen fürchterlichen Schleifer, ein Stück Schwarzwälder-Kirsch, ein annulliertes Spiel, einen Nationalspieler und grundsätzlich um jede Menge Wahnsinn.

10. Dezember  

Neben Manuel Friedrich und Jan Kirchhoff das dritte überragende Abwehrtalent der 05er im 21. Jahrhundert: Der junge Neven Subotic. Foto: imagoEin großartiger Verteidiger hat heute Geburtstag. Neven Subotic wird 28 Jahre alt. Der vor dem Zerbrechen Jugoslawiens in Bosnien zur Welt gekommene Serbe kam schon als Kleinkind mit seinen Eltern nach Deutschland; dort lebte die Flüchtlingsfamilie in einer winzigen Wohnung über dem Vereinsheim des TSV Schwarzenberg (bei Pforzheim), wo der kleine Neven ein paar Jahre in den Jugendmannschaften kickte. Um der Abschiebung zu entgehen, emigrierten die Subotics 1999 in die USA; dort wurde ihr Sohn Junioren-Nationalspieler. Über einen Onkel in Frankfurt, der die Eintracht nicht leiden konnte, und Steve Kelly, den Berater des damaligen Mainzer Stürmers Conor Casey, kam Neven Subotic schließlich 2006 zu Mainz 05. Schon nach wenigen Probetrainings war klar: Der 17-Jährige war ein überragendes Talent. 

Subotic spielte zunächst in der Oberliga. Sein Profidebüt gab er am letzten Spieltag der Saison 2006/07. Kurios: Im gleichen Spiel debütierte beim Gegner Bayern München auch der junge Mats Hummels, später jahrelang Subotics Partner in der Innenverteidigung Borussia Dortmunds. Nach dem Abstieg der 05er war Subotic ein völlig unumstrittener Stammspieler bei den 05ern; er verpasste keine Saisonminute, abgesehen vom 1:1 in Paderborn, als Jürgen Klopp den Verteidiger für ein Spiel aus dem Kader warf, weil dieser verschlafen hatte. Subotic profitierte dabei von der ewigen Verletzung des eigentlich als Stammkraft vorgesehenen Neuzugangs Bo Svensson. In der zweiten Liga präsentierte sich der junge Kicker als harter, aber sehr fairer, sehr präziser, im Zweikampf sehr geschickter Innenverteidiger mit überragendem Kopfball. 

Am Ende jener Saison wollte die TSG Hoffenheim Subotic verpflichten. Weil die Hoffenheimer bei Mainz 05 gerade nicht allzu populär waren, drängten die 05er ihr Toptalent ihrem soeben zu Borussia Dortmund gewechselten Ex-Trainer Jürgen Klopp geradezu auf. Die 05er kassierten für den Verteidiger ihre (damalige) Rekordablöse. Und selbst diejenigen beim BVB, die sich wunderten, warum ein Zweitliga-Verteidiger knapp fünf Millionen Euro wert sein sollte, waren bald überzeugt von ihrem Neuzugang. Subotic war jahrelang Leistungsträger in Dortmund, war maßgeblich beteiligt am Gewinn zweier Deutsche Meisterschaften und des DFB-Pokals. Inzwischen hat der serbische Nationalspieler nicht nur wegen Verletzungen seinen Stammplatz verloren; man warf dem ehemaligen Flüchtlingskind vor, bei all seinen karitativen Projekten den Profialltag etwas zu vernachlässigen.

18 Jahre alt wird heute Luca Stellwagen, der vor zwei Jahren im U17-Bundesligateam der 05er spielte.

Ergebnisse am 10. Dezember:

1933: FSV Mainz 05 - Spfr. Saarbrücken 2:1  
1961: Ludwigshafener SC - FSV Mainz 05 2:0  
1967: SV Alsenborn - FSV Mainz 05 3:2  
1989: Hassia Bingen - FSV Mainz 05 1:4  
1999: Tennis Borussia Berlin - FSV Mainz 05 2:1  
2000: LR Ahlen - FSV Mainz 05 1:0  
2005: FC Schalke 04 - FSV Mainz 05 1:0  
2011: FSV Mainz 05 - Hamburger SV 0:0  

11. Dezember  

Ein jahrzehntelanger Begleiter der 05er wird morgen 80 Jahre alt. Der Magdeburger Bernd-Dieter Jenrich spielte selbst 1955/56 nur viermal im Mainzer Mittelfeld, war aber als Sportjournalist lange der wichtigste 05-Korrespondent. Noch heute sieht man den Ex-Spieler bei fast jedem Heimspiel am Bruchweg.

Mainz 05 vor der Saison 1974/75. Rechts in Grün und Blau: Kurzzeittrainer Uwe Klimaschefski.Uwe Klimaschefski wird 78 Jahre alt. Der linke Läufer war als Spieler ein Knochenbrecher alter Schule, als Trainer ein Unikum. Der gebürtige Bremerhavener, der nach 159 Bundesligaspielen für Hertha BSC und den 1. FC Kaiserslautern im Saarland heimisch wurde, war ein füchterlicher Schleifer, predigte zeitlebens das gleiche harte Spiel, das ihn selbst ausgezeichnet hatte. Vor allem mit dem FC Homburg war Klimaschefski damit sehr erfolgreich; unter anderem erfand er die heute noch eingesetzte kurze Ecke, bei der ein Spieler am kurzen Pfosten die Flanke von Manfred Lenz mit dem Hinterkopf nach hinten verlängerte. Leicht hatte man es unter Klimaschefski allerdings nicht. Kein Trainingsspiel wurde beendet, bis seine Mannschaft gewonnen hatte.

In Mainz kam der lustige Kauz mit seiner Art überhaupt nicht an. 1974 hatten die 05er den damals 35-Jährigen als Nachfolger des Erfolgstrainers Bernd Hoss geholt. Klimaschefski übertrieb es mit seinen Merkwürdigkeiten. Und als vor dem neunten Spieltag Gerüchte aufkamen, er habe am zurückliegenden Wochenende nicht nur die 05er beim 1:2 in Pirmasens gecoacht, sondern tags drauf auch seine alte Liebe, den FC Homburg, in Neunkirchen, stellte der Vorstand ihn zur Abwahl. Bei einer Enthaltung entschieden sich die Profis mit 16:0 Stimmen gegen ihren Coach. "Wir sind von einer zentnerschweren Last befreit", wurde Vorstopper Willi Löhr zitiert. Und sein Nebenmann Herbert Scheller erläuterte: "Es gibt sicher niemanden, der nicht froh über die Trennung wäre. Klimaschefskis Training war in Ordnung, aber menschlich stimmte es nicht."

67 Jahre alt wird Franz Schwarzwälder. Der Torwart aus der Pfalz war eine große Nummer beim SV Alsenborn, der dank ihm und Libero Ronald Kirsch jahrelang mit der legendären Schwarzwälder-Kirsch-Aufstellung die Regionalliga Südwest aufmischte. Nach zwei Zweitligasaisons als Stammkeeper des 1. FC Nürnberg und vier Jahren mit der ambitionierten Hassia Bingen kam Schwarzwälder 1980 zu den 05ern, deren Stammtorwart Kurt Gass wiederum ans Hessenhaus wechselte. Schwarzwälder, inzwischen 30 Jahre alt, war aber meist nur noch Ersatztorwart hinter dem jungen "Moppes" Petz, spielte in den beiden Jahren bis zu seinem Karriereende lediglich 13 Mal in der Oberliga, wurde 1981 Südwestmeister und 1982 SWFV-Pokalsieger und Deutscher Amateurmeister.

Adam Freund, 2003/04 Stammspieler auf der rechten Seite des Mainzer U19-Bundesligateams, wird morgen 31 Jahre alt.

Das glückliche Strahlen eines begnadeten Selbstdarstellers: Mohamed Zidan bei seinem 24. Torjubel im 05-Trikot. Foto: imagoUnd dann ist da noch eine der ganz großen neuzeitlichen Legenden der 05er. Ein überragender Stürmer, der dreimal für die 05er spielte, aus den unterschiedlichsten Gründen nie lange blieb, jeden außerhalb von Mainz und manchen innerhalb des Vereins in den Wahnsinn trieb - aber wenn Mohamed Zidan das 05-Trikot trug, war er immer erfolgreich. Mit 29 Toren in 53 Bundesligaspielen ist der Ägypter noch der Rekordtorschütze der 05er - gleichauf inzwischen mit Yunus Malli, der mehr als doppelt so viele Spiele gebraucht hat. Seine Quote von 0,55 Toren pro Spiel erreichen Sterbliche über einen solchen Zeitraum ganz selten.

Zidan war ein begnadeter Techniker. Leichtfüßig, wendig wie wenige andere Spieler. Er hatte einen unübertroffenen Torinstinkt, einen präzisen Abschluss. Funktioniert hat er aber nur in Mainz. 2005 kam Zidan zum ersten Mal an den Bruchweg, kurz nach Saisonbeginn als Leihspieler von Werder Bremen. Dort war Zidan vom ersten Tag an jedem auf den Geist gegangen. Zweimal hatte er als Joker getroffen, ansonsten aber zu viel Blödsinn im Kopf gehabt, zu wenige Kapazitäten für so langweilige Dinge wie Disziplin und Erwachsenwerden.

Jürgen Klopp gelang, was man in Bremen für unmöglich gehalten hatte. Der 05-Trainer lenkte die Albernheiten des Exzentrikers in konstruktive Bahnen. Zdan wollte immer im Mittelpunkt stehen, beachtet werden, sich wichtig fühlen. Und dieses Gefühl gab ihm Klopp. Zidan schoss in der restlichen Saison neun Tore, dann musste er wieder nach Bremen. Er war nur ausgeliehen.

Ein halbes Jahr (und eine für Zidan und für die 05er miserable Hinrunde) später leistete Christian Heidel Schwerstarbeit, um Zidan erneut nach Mainz zu bekommen. 2,8 Millionen Euro zahlten die 05er schließlich, damals die Rekordablöse für den Verein. Zidan war gerührt: "Als der Anruf meines Beraters kam, alles sei klar, habe ich richtig heftig geweint", erzählte der Ägypter. "Jetzt bin ich wieder zuhause." Zidans drittes Spiel nach dem Comeback war 20 Minuten alt, gegen Energie Cottbus führten die 05er 1:0, als dem Dribbler schon wieder am gegnerischen Strafraum der Ball verloren ging. Konter, keine Absicherung, Ausgleich. Klopp zitierte Zidan zu sich, nahm hin in den Arm, flüsterte ihm etwas ins Ohr - "I give you all my power", verriet der Trainer später - und schickte ihn zurück auf den Platz, direkt in Fabian Gerbers Steilpass. Sekunden später sprang Zidan als Torschütze zum 2:1 wieder in Klopps Arme. Und war fortan nicht mehr zu bändigen. Es gab Elfmeter für die 05er. Ein Job für Leon Andreasen, aber Zidan hatte den Ball in der Hand und weigterte sich, ihn wieder herzugeben. "Ich schieße Dir den Kopf ab, wen Du nicht triffst", drohte Andreasen, der andere Ex-Bremer. Zidan traf. Und legte nach einem sagenhaften Diagonalball von Petr Ruman noch das 4:1 nach - das erste, zweite und dritte Zidan-Tor in dieser Rückrunde. Zehn weitere folgten in den verbleibenden zwölf Spielen, darunter das spektakuläre Tor in Hamburg, wo der Ägypter dem bedauernswerten Joris Mathijsen mit vier Haken auf engstem Raum jede Orientierung raubte.

Den Abstieg konnten diese 13 Rückrundentreffer jedoch nicht verhindern. Und die 05er verkauften Zidan direkt wieder für sehr viel Geld an den HSV. Das konnte nicht gut gehen. Beim strengen Huub Stevens war Zidan nur Einwechselspieler und wurde bald gegen den Dortmunder Mladen Petric eingetauscht. Unter dem neuen BVB-Trainer Jürgen Klopp traf der Ägypter wieder, 13 Mal in zwei Jahren. Dann riss sein Kreuzband. In den beiden Meisterjahren des BVB wurde Zidan nur noch gelegentlich eingesetzt.

Und im Winter 2011/12 kam er zum dritten Mal nach Mainz. Es kam wie immer: Sechs Spiele, sechs Tore, jede Woche eins. Irgendwann ein Siebtes. Aber früh die Gewissheit: Tuchel und Zidan, das funktionierte nicht. Nach einem halben Jahr musste der Stürmer die 05er zum dritten Mal verlassen. Morgen wird Mohamed Zidan 35 Jahre alt

Ergebnisse am 11. Dezember:

1927: Alemannia 05 Worms - FSV Mainz 05 1:1  
1932: FSV Mainz 05 - Olympia Lorsch 2:1  
1949: FV Engers 07 - FSV Mainz 05 2:1  
1955: FSV Mainz 05 - TuRa Ludwigshafen 3:1  
1960: FSV Mainz 05 - Ludwigshafener SC 4:2  
1976: SV Guntersblum - FSV Mainz 05 1:4  
1977: VfR Baumholder - FSV Mainz 05 1:3  
1982: FC 08 Homburg/Saar - FSV Mainz 05 4:1  
1983: FSV Mainz 05 - Eintracht Trier 2:2  
1994: FSV Frankfurt - FSV Mainz 05 1:4  
2001: FSV Mainz 05 - 1. FC Kaiserslautern 2:3 (DFB-Pokal)
2004: FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg 0:1  

12. Dezember  

Am Samstag vor 78 Jahren wurde Norbert Eppstein geboren.Am Montag vor 79 Jahren kam Norbert Eppstein zur Welt. Der Stürmer aus Mombach spielte 1962/63 meist in der zweiten Mannschaft der 05er, fünfmal aber auch im Oberligateam.

Abderrahim Ouakili wird am Montag 46 Jahre alt. Der Offensivzauberer kam einst mit nicht viel mehr als den Klamotten am Leib aus Marokko ins Rhein-Main-Gebiet und fiel dem großen Django Mann in die Hände, der ihn zunächst zum SV Jügesheim holte und bald den 05ern empfohl. Fußballerisch war der junge Ouakili über jeden Zweifel erhaben: Ein großartiger Techniker und Dribbler im offensiven Mittelfeld, dabei vielseitig, Ouakili konnte außen und im Zentrum spielen, auch als Stürmer, war kopfballstark, geschickt im Strafraum, trickreich, konnte Verteidiger geradezu verrückt machen. In seiner ersten Zeit in Mainz war er eine Sensation für die 05er. Sein erstes großes Spiel hatte der damals 23-Jährige bei jenem legendären Pokalspiel der 05er bei Borussia Mönchengladbach am 25. Oktober 1994 - mehr dazu hier: http://www.nullfuenfmixedzone.de/auseinandergelebt . In dreieinhalb Jahren entwickelte er sich zu einem grandiosen Torjäger, der schließlich als Führender der Torjägerliste im Winter 1997/98 zum TSV München 1860 in die Bundesliga wechselte. Der Transfer war die Rettung der 05er, die nach der Erhöhung der Berufsgenossenschafts-Beiträge dringend Geld brauchten. Christian Heidel handelte dem Techniker ein schönes Gehalt aus und allen Befüchtungen zum Trotze machte dieser beim strengen Werner Lorant eineinhalb Jahre lang eine ordentliche Karriere. 

Gefürchtet beim Gegner - und gelegentlich auch in den eigenen Reihen: Abderrahim Ouakili, der am Montag 46 Jahre alt wird.Denn als Typ war Ouakili etwas kompliziert. Legendär wurde der Vorfall mit dem Pümpel. Wie jeder Mythos wurde auch diese Geschichte in der Überlieferung immer wieder ein bisschen variiert und ausgeschmückt; im Kern stehen jedenfalls zwei Damen, die sich jeweils für die einzige in Ouakilis Herzen gehalten hatten, ihn gemeinsam mit männlich-muskulöser Begleitung in seiner Wohnung konfrontierten. Worauf Ouakili den ungebetenen Besuch mit einer WC-Saugglocke, vulgo: Pümpel, in die Flucht schlug; mehr oder weniger so muss es sich abgespielt haben, danach benannte sich sogar ein 05-Fanclub.

2000 kam Ouakili von Tennis Borussia Berlin zurück nach Mainz. Bei TeBe hatte er in einer legendären Mannschaft mit Bruno Akrapovic und Ansgar Brinkmann gespielt, bis der Verein die Lizenz verlor. Bei den 05ern war Ouakili noch einmal ein wichtiger Leistungsträger, aber nach internem Krach wurde er aus disziplinarischen Gründen suspendiert. Beim Karlsruher SC tauchte er später noch einmal auf - und viel später beim Abschiedsspiel von Dimo Wache am Bruchweg. 

Am Montag vor 45 Jahren geriet das Regionalligaspiel der 05er bei Phönix Bellheim außer Kontrolle. Beim 3:1-Sieg der 05er schoss Libero Walter Ziehmer in der 63. Minute mit einem indirekten Freistoß das Führungstor; der Treffer hatte jedoch einen Makel: Schiedsrichter Stöffler pfiff Ziehmer zurück, bevor der Ball im Tor war, erkannte den Treffer aber trotzdem an. Inmitten der hektischen Proteste ließ sich 05-Kapitän Herbert Scheller zu einer Tätlichkeit provozieren. Der FC Phönix protestierte gegen die Spielwertung, wurde zunächst abgewiesen, weil Stöffler behauptete, sein Pfiff sei keine Spielunterbrechung gewesen, sondern die Anerkennung des Tors. In zweiter Instanz wurde das Spiel annulliert. Zwei Monate später gewannen die 05er das Wiederholungsspiel 3:2 - mit einer offenbar übertriebenen Roten Karte gegen Herbert Renner, der zunächst für vier Spiele gesperrt wurde. Dessen Gegenspieler Kurt Schuschu sagte in der Berufungsverhandlung aus, von einem Nachtreten könne keine Rede sein, Renner habe ihn im Kampf um den Ball unabsichtlich mit dem Ellbogen gestreift. Die Sperre wurde auf zwei Spiele reduziert, worauf der FC Homburg und TuS Neunkirchen im dritten und vierten Spiel unter Protest gegen die 05er antraten. Beide verloren 0:2, ihr Protest wurde abgewiesen.

Weitere Geburtstagskinder am Montag: Besar Halimi... Foto: imago...und David Kinsombi.Besar Halimi wird am Montag 22 Jahre alt. Der Offensivtechniker, gebürtiger Frankfurter, ausgebildet unter anderem bei der Eintracht, Darmstadt 98, dem 1. FC Nürnberg und beiden Stuttgarter Profiklubs und A-Nationalspieler des Kosovo, galt vor zwei Jahren bei den Stuttgarter Kickers als einer der überragenden Spieler der 3. Liga. Die 05er verpflichteten Halimi im Sommer, gaben ihn aber sofort für ein Jahr an den FSV Frankfurt weiter. Dort etablierte er sich zunächst als torgefährlicher Zweitligaspieler, schaffte es aber nicht in die erhoffte Schlüsselrolle. Seit Sommer ist Halimi tatsächlich ein 05er, aufs Pflichtspieldebüt im Profiteam wartet er noch.

21 Jahre alt wird David Kinsombi. Der Rüdesheimer kam 2011 vom SV Wehen zu den 05-Junioren, war drei Jahre lang Stammspieler in der Innenverteidigung der U17 und U19 und schoss auf dem Höhepunkt seiner Ausbildungszeit am Bruchweg einen Hattrick im B-Junioren-Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg - drei Abstauber nach Standards. Kinsombi hätte es über kurz oder lang in den Profikader geschafft, konnte sich aber mit den 05ern nicht auf die Details der weiteren Zusammenarbeit einigen und wechselte 2014 zu Eintracht Frankfurt. Weil dort prompt die U23 abgeschafft wurde, fehlte dem älteren Bruder des heutigen Mainzer A-Junioren Christian Kinsombi jegliche Spielpraxis; in der Bundesliga wurde er erst sehr selten eingesetzt. Über den 1. FC Magdeburg landete Kinsombi inzwischen beim Karlsruher SC.

Weitere Ergebnisse am 12. Dezember:

1926: FV Saarbrücken - FSV Mainz 05 1:1  
1948: FK Pirmasens - FSV Mainz 05 1:1  
1954: Wormatia Worms - FSV Mainz 05 3:1  
1965: FSV Mainz 05 - TuS Neuendorf 4:2  
1981: TuS Mayen - FSV Mainz 05 0:2  
1992: Fortuna Köln - FSV Mainz 05 0:2  
2010: FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1  

13. Dezember  

Rainer Adolf wird am Dienstag 32 Jahre alt.Am Dienstag wird Rainer Adolf 32 Jahre alt. Der Torwart aus dem Allgäu war 2007/08 Stammkeeper der Mainzer Oberligamannschaft und saß in der 2. Bundesliga neunmal auf der Bank, als Dimo Wache und Christian Wetklo verletzt waren und Daniel Ischdonat spielte.

Ergebnisse am 13. Dezember:

1925: FSV Mainz 05 - Wormatia Worms 6:1  
1931: FSV Mainz 05 - FVgg Kastel 06 3:0  
1936: FSV Mainz 05 - SV Weisenau 1:1  
1953: FSV Mainz 05 - Eintracht Trier 5:2  
1959: VfR Kaiserslautern - FSV Mainz 05 1:2  
1964: TuS Neuendorf - FSV Mainz 05 3:2  
1975: FSV Mainz 05 - SpVgg Bayreuth 2:2  
1986: FSV Mainz 05 - SV Leiwen 2:0  
1998: SpVgg Greuther Fürth - FSV Mainz 05 3:1  
2000: FSV Mainz 05 - Waldhof Mannheim 0:1  
2002: FSV Mainz 05 - Eintracht Braunschweig 3:1  
2009: FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart 1:1  
2011: 1. FC Köln - FSV Mainz 05 1:1  
2014: FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart 1:1 

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