Das 05-Kalenderblatt: 3. bis 7. August

Christian Karn. Mainz.
Die nullfünfMixedZone hat wieder in der Vereinschronik gekramt, in den Annalen geblättert und nachgeschaut, welche Jubiläen in diesen Tagen anstehen, was es an Besonderheiten und Ergebnissen gegeben hat, was um diese Jahreszeit so alles bei den 05ern passiert ist. Heute geht es um Helden. Einer hat seine ruinierte Karriere allen Schwarzmalern zum Trotze wieder in Gang gebracht, einer hat seine nach 21 Profijahren inzwischen beendet, einer ist Jahrzehnte nach dem Karriereende immer noch ein 05er. Einer streitet als Jugendtrainer nicht mehr so oft mit den Schiedsrichtern und einer hat mal ein spektakuläres, aber letztlich wertloses Ausgleichstor geköpft.

3. August  

Heute wird Robert Ratkowski 41 Jahre alt. Der Außenverteidiger, der auf beiden Flügeln auch offensiv zurechtkam, spielte 1999/00 für die 05er; zuvor war er Regionalligaspieler in Essen und Mannheim. Ratkowski war durchaus eine Verstärkung, für damalige Zweitligaverhältnisse ein vor allem technisch starker Verteidiger. Dass er trotzdem nach nur einem Jahr wieder gehen musste, hatte überhaupt keine sportlichen Gründe; die Liaison mit der Freundin eines Mitspielers (die Ratkowski später heiratete - es war also immerhin ernst gemeint) führte dazu, dass der Verteidiger vom harten Kern der Mannschaft nicht mehr akzeptiert wurde. In 32 Zweitliga- und DFB-Pokalspielen für die 05er hatte Ratkowski drei Tore geschossen - zwei beim 5:0 gegen den Chemnitzer FC, bei dem nur Defensivspieler trafen, eins beim Pokalsieg gegen den HSV. Bis 2004 absolvierte Ratkowski weitere 190 Zweit- und Drittligaspiele für Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, Waldhof, Chemnitz und Wattenscheid 09.

Außerdem haben drei ehemalige 05-Nachwuchsspieler Geburtstag: Steven Kröner (42 Regionalligaspiele von 2009 bis 2011, heute beim FC Homburg) wird 27 Jahre alt, Albert Spahiu (2011/12 18 Regionalligaspiele, heute in der Schweiz beim Martin Schmidts Stammklub FC Naters) 26 Jahre, Christoph Sauter (23 U17-, 49 U19-Bundesligaspiele, Deutscher Meister 2009 mit Thomas Tuchel, heute bei Südwest Ludwigshafen) 25 Jahre.

Patrick Manthe, nach seiner Rückkehr vom TSV Schott einer der Torhüter im aktuellen U23-Kader, wird schließlich 23 Jahre alt.

Ergebnisse am 3. August:

1991: Hallescher FC - FSV Mainz 05 2:2  
1993: SpVgg Plattling - FSV Mainz 05 4:3 (DFB-Pokal)
1996: Hertha BSC - FSV Mainz 05 1:0  
1997: FSV Mainz 05 - SpVgg Greuther Fürth 4:1  
2003: FSV Mainz 05 - Union Berlin 2:1  
2013: Fortuna Köln - FSV Mainz 05 1:2 (DFB-Pokal)
 

4. August  

Zwei bedeutende 05-Spieler der jüngeren Vergangenheit haben morgen Geburtstag - und einer hat tatsächlich als Profi noch ein bisschen Zukunft vor sich.

Eine typische Svensson-Szene: "Schiri, wir müssen da noch was ausdiskutieren!" Foto: imagoZunächst wird Bo Svensson 37 Jahre alt. Der Däne kam nach dem Bundesliga-Abstieg 2007 von Borussia Mönchengladbach zu den 05ern, was zunächst die große Karriere von Neven Subotic auslöste: Svensson wurde wegen Sehnenproblemen monatelang nicht fit und der junge Subotic machte seine Sache in der Innenverteidigung dermaßen gut, dass er mit 18 Jahren schon unumstrittener Stammspieler war. Wegen einer weiteren Verletzung spielte Svensson in zwei Zweitligajahren lediglich 19 Mal für die 05er.

In der Bundesliga konkurrierte der Däne jahrelang mit Niko Bungert um den Platz neben Nikolce Noveski. Beide wurden hin und wieder von kleineren oder großen Verletzungen zurückgeworfen, beide waren in Phasen Stammspieler, Bungert saß häufiger auf der Bank als Svensson. Dieser beendete seine Karriere vor einem Jahr nach 90 Spielen in fünf Bundesligajahren für die 05er - anfangs häufig im defensiven Mittelfeld, nur 2012/13 langfristig gesetzt in der Innenverteidigung. Aber (von gelegentlichen Missverständnissen mit Christian Wetklo abgesehen) immer auf gutem Bundesliganiveau.

Anschließend war der auf dem Platz oft etwas impulsive, Schiedsrichtern gegenüber nach umstrittenen Entscheidungen hin und wieder etwas unhöfliche Svensson zunächst Trainerassistent bei den 05-Profis. Die vergangene Saison begann Svensson als U16-Trainer, im Winter wurde er zur U17 befördert.

So beginnt Unsterblichkeit: Elkin Sotos Freistoß zum Derbysieg gegen den FCK. Foto: imagoGenau ein Jahr jünger ist Elkin Soto. Der Kolumbianer kam schon ein halbes Jahr vor Svensson nach Mainz, spielte aber zunächst nicht allzu oft: Es gab Ärger mit seinem Ex-Verein Once Caldas, der dem damals noch offensiven Mittelfeldspieler Vertragsbruch vorwarf, es gab eine lange Sperre, die allerdings mit einer noch längeren Verletzungspause zusammenfiel. Beim Debüt gegen Energie Cottbus zeigte Soto nicht nur mit zwei Torvorlagen, welche Qualität er in die Mannschaft brachte, aber es dauerte fast eineinhalb Jahre, ehe er Leistungsträger werden konnte.

Sotos Wiedergeburt ereignete sich am 2. Mai 2008. Nach einem überstandenen Kreuzbandriss kam der Kolumbianer über Kurzeinsätze nach und nach ins Team zurück. Gegen den FCK wurde er erstmals schon zur Halbzeit eingewechselt. 1:1 stand es in der letzten Minute, es gab einen letzten Freistoß. Soto schnappte sich den Ball und schnickte ihn zum Derbysieg in den Winkel - eins jener besonderen Tore, die sehr vielen Fans noch jahrelang im Kopf bleiben. Auch im folgenden Jahr war Soto zwar meist nur Einwechselspieler; nach seiner Umschulung zum Sechser war der Kampftechniker ab 2009 einer der Lieblingsspieler des Publikums. Legendär wurden seine scharfen, aber präzisen und fairen Balleroberungen; solche Spiele wie die Partie gegen Nürnberg 2012, in der Soto fast nichts gelang, waren die absolute Ausnahme. Damals gingen in den ersten Minuten zwei Grätschen schief. Nach dem zweiten Foul wurde Soto schon vom Schiedsrichter Kinhöfer zu größerer Vorsicht ermahnt und fand zu keinem Zeitpunkt zurück in die Partie...

Elkin Sotos letzter Bundesligatreffer: Ein Schuss aus großer Entfernung und spitzem Winkel, der in hohem Bogen uns leere Dortmunder Tor flog. Foto: imagoHäufiger sah man aber die klassische Soto-Körperhaltung: In Bodennähe quer in der Luft, mit einem Arm auf dem Rasen abgestützt, der eine Fuß irgendwo im Nichts, Augen und der Fuß am Ball. Und irgendwo in der Nähe ein Gegenspieler, dem nicht ganz klar war, was gerade passiert ist. Torbeteiligungen wurden immer seltener, aber im defensiven Mittelfeld war Soto jahrelang unverzichtbar. Erst 2013 ließ der inzwischen 33-Jährige etwas nach; in der vergangenen Saison wurde er im Winter mit spektakulären Treffern gegen Bayern München, in Hannover und in Dortmund nochmal eine Art Kurzzeit-Torjäger.

Ein tragischer Zusammenprall mit Rafael van der Vaart - sicher kein Mordversuch; die Frage "Foul oder nicht?" wurde ohne klares Ergebnis tagelang diskutiert - schien im April des vergangenen Jahres Sotos Karriere zu beenden: Im Knie war alles kaputt, die Rückkehr in die Heimat musste der Mittelfeldspieler verschieben. Statt dessen gab es einen weiteren Einjahresvertrag, eine lange Reha, ein Rennen gegen die Zeit, bis zuletzt wenig Hoffnung auf ein Comeback im 05-Trikot, schließlich dank des günstigen Spielverlaufs (und nach Rücksprache mit dem Schiedsrichter) am letzten Spieltag der vergangenen Saison doch noch Sotos 160. Bundesligaspiel - einen Wenige-Sekunden-Einsatz als Mittelstürmer mit einem Sprint und keinem Ballkontakt.

Inzwischen hat's doch geklappt mit dem neuen Vertrag bei Once Caldas. Und auch mit der Rückkehr in den ernsthaften Profifußball. Wegen der deutschen Sommerpause hatte Soto zunächst gewissen Trainingsrückstand, aber inzwischen spielt er: Am ersten von bisher sieben Spieltagen der Dimayor war der Rückkehrer noch in Deutschland, auch das zweite und dritte Spiel kamen zu früh für den hier und dort populären Mittelfeldmann. Am vierten Spieltag aber wurde Soto erstmals eingewechselt, seit dem fünften ist er Stammspieler beim Tabellenachten.

Seinen 25. Geburtstag feiert Christian Clemens. Der ehemalige Juniorennationalspieler (38 Länderspiele von der U16 bis zur U21) spielt seit eineinhalb Jahren für die 05er, zunächst als Leihspieler, seit wenigen Wochen mit einem Dreijahresvertrag bis 2019 im Aktenordner. Im 05-Trikot bestritt der gebürtige Kölner auf den offensiven Flügeln bisher 37 Bundesligaspiele, dabei schoss er sechs Tore.

Weitere Geburtstagskinder am 4. August: Christian Clemens und Tim Müller.20 Jahre alt wird schließlich der Mittelfeldspieler Tim Müller. Der Sohn des langjährigen 05-Abwehrchefs Michael Müller kam als Elfjähriger von Fontana Finthen an den Bruchweg und ist nach unter anderem 23 U17- und 35 U19-Bundesligaspielen nun in der U23-Mannschaft angekommen, für die er als Ergänzungsspieler bereits 15 Mal spielte.

Die womöglich bis heute größte Testspiel-Überraschung der 05er jährt sich morgen zum zehnten Mal. Damals schlugen die Mainzer den Liverpool FC, der durchaus in einer sehr respektablen Aufstellung antrat, unter anderem mit Jamie Carragher, Sami Hyypiä, Djimi Traoré, Boudewijn Zenden, Steve Gerrard, Xabi Alonso und Peter Crouch in der Startelf, durch Tore von Markus Feulner, Tobias Damm, Ranisav Jovanovic, Chadli Amri und Fatmir Pupalovic 5:0. Die Torschützen deuten schon an, dass die 05er in den folgenden Monaten große Probleme in der Bundesliga hatten. Wenn sie am Sonntag wieder in Mainz spielen, sollen die Liverpooler also vorsichtig sein: Ihr Trainer Jürgen Klopp stieg bisher nach diesem Duell immer ab!

Weniger gern erinnern sich die 05er an ein Spiel, das fünf Jahre später in Rumänien stattfand. Trotz gewaltiger Überlegenheit erreichten sie nur ein 1:1 bei Gaz Metan Medias. Der Torwart der Rumänen muss das Spiel seines Lebens gemacht haben. Im Elfmeterschießen schieden die 05er aus dem Europapokal aus.

Weitere Ergebnisse am 4. August:

1963: FSV Mainz 05 - Phönix Bellheim 3:1  
1974: FSV Mainz 05 - Bayern Hof 2:0  
 

5. August  

Colin Bell, in den späten 1980ern 05-Profi und später Trainer der 05-Amateure, gewann vor kurzem als Chefcoach des 1. FFC Frankfurt die Frauen-Champions League. Wenige andere 05er werden diesen Pokal je in die Luft stemmen können... Foto: imagoAm Freitag wird Colin Bell 55 Jahre alt. Der Engländer, der als 20-Jähriger von Leicester City (wo heute die Ex-05er Christian Fuchs und Shinji Okazaki spielen) zum Südwest-Oberligisten VfL Hamm/Sieg gewechselt war, kam 1987 als Spieler an den Bruchweg. Für die 05er schoss Bell in 21 Oberligaspielen sechs Tore, nach dem Aufstieg spielte er 19 Mal in der 2. Bundesliga. Dann beendete er seine Karriere mit nur 27 Jahren. Sein halbes Leben ist Colin Bell nun Trainer: Chef bei der TuS Koblenz, Co-Trainer beim 1. FC Köln, Chefcoach bei Dynamo Dresden, Co-Trainer beim SV Waldhof, Cheftrainer bei seinem deutschen Stammklub VfL Hamm/Sieg. 2001 kam Bell zurück nach Mainz. Mit den 05-Amateuren gewann er dreimal den Südwestpokal, 2003 führte er den Mainzer Nachwuchs in die damals drittklassige Regionalliga. Nach dreieinhalb Jahren trennten sich die 05er von Bell. Bis 2011 war dieser Trainer bei Preußen Münster und beim Nachwuchs der TuS Koblenz, dann wechselte er in den Frauenfußball, zunächst zum SC Bad Neuenahr, 2013 zum 1. FFC Frankfurt, mit dem er vor einem Jahr die Champions League gewann. Nach einem halben Jahr in Norwegen ist Bell inzwischen wieder in der Bundesliga angekommen, er ist Cheftrainer beim SC Sand.

Seinen 39. Geburtstag kann am Freitag Milorad Pekovic feiern. Um den Rahmen nicht vollends zu sprengen, gehen wir an dieser Stelle gar nicht weiter darauf ein, sondern verweisen auf unsere Würdigung eines der populärsten 05-Spieler der 2000er anlässlich seines Karriereendes: http://www.nullfuenfmixedzone.de/der-ehrliche-treter-tritt-ab

Erst 29 Jahre alt wird Zamir Daudi. Der Verteidiger kam 2003 von Borussia Mönchengladbach zur U19 der 05er, spielte keine große Rolle, etablierte sich aber anschließend im höheren hessischen Amateurfußball. Seit 2014 ist Daudi afghanischer A-Nationalspieler. Am gleichen Tag wie er kam Damian Raczka zur Welt, der ebenfalls in seiner Jugend für Gladbach sowie für den FC Schalke 04 spielte, ehe er 2008 nach Mainz kam. Der Pole bestritt für die U23 der 05er elf Mal in der Regionalliga, spielte dann kurzzeitig für den bulgarischen Erstligisten Lokomotiw Mesdra und ist nun ebenfalls im oberen deutschen Amateurfußball unterwegs.

Am Freitag vor genau 21 Jahren begann die Zweitligasaison der 05er mit einem Kopfballtor von Stephan Kuhnert in der Nachspielzeit des ersten Spiels. Der Torwart rettete den Punkt beim 2:2 gegen Hannover 96 - der aber am Ende nichts wert war. Denn es gab eine Spielberechtigungsliste und Thomas Ziemer, der Torschütze zum 1:0, der im Vorjahr nur ausgeliehen war und im Sommer erst fest verpflichtet wurde, fehlte auf dieser Liste - die 05er hatten den Transfer zwar gemeldet, aber offenbar zu kurzfristig. Das Spiel wurde als Sieg für Hannover gewertet.

Weitere Ergebnisse am 5. August:

1961: Saar 05 Saarbrücken - FSV Mainz 05 3:1  
2001: FSV Mainz 05 - SpVgg Unterhaching 2:0  
2007: Wormatia Worms - FSV Mainz 05 1:6 (DFB-Pokal)
 

6. August  

Am Samstag vor 94 Jahren kam Camillo Morgenthaler zur Welt. Der Angreifer spielte im ersten Nachkriegsteam des FSV Mainz 05 eine Nebenrolle; in sieben Spielen in der neugegründeten Oberliga schoss Morgenthaler ein Tor. Bis 1950 bestritt er weitere 28 Oberligaspiele für die SG Gonsenheim und den SV Weisenau.

Über 40 Jahre nach seinem Debüt immer noch bei den 05ern: Willi Löhr, der am Samstag 69 Jahre alt wird.Ein ewiger 05er kann am gleichen Tag seinen 69. Geburtstag feiern: der Lahnsteiner Willi Löhr, einst Abwehrchef und Kapitän der 05er, später mehrmals Juniorentrainer am Bruchweg, heute noch Teil der Scoutingabteilung.

Die 05er holten Löhr 1971 vom damaligen Regionalligisten 1. FC Nürnberg nach Mainz. In seiner ersten Saison am Bruchweg war Löhr als Innenverteidiger gesetzt, verpasste keine Minute, spielte an 30 Spieltagen 31 Mal von An- bis Abpfiff - 31 Mal, weil das Spiel bei Phönix Bellheim nach einem Regelverstoß des Schiedsrichters annulliert und wiederholt wurde. In den beiden folgenden Spielzeiten wurde Löhr gelegentlich ausgewechselt; in der Startelf stand er weiterhin in jedem einzelnen Spiel, selten als Libero, fast immer als Vorstopper. Erst im vierten Jahr am Bruchweg verlor der Verteidiger seinen Stammplatz; das lag auch an der Verpflichtung der erfahrenen Abwehrspieler Herward Koppenhöfer und Gerd Schwickert.

Bereits nach jener Saison 1974/75 beendete Löhr im Alter von erst 27 Jahren seine Profikarriere. Für die 05er hatte er 125 Spiele absolviert. Sechs Jahre lang war er anschließend Spielertrainer bei höherklassigen Amateurklubs im Raum Wiesbaden, dann Trainer in Harxheim, Lahnstein und Nierstein. Ab 1990 trainierte Willi Löhr erstmals die U19 der 05er, nach weiteren Trainerstationen in Mainz und im Rheingau war er ab 2001 noch einmal fünf Jahre für die Mainzer Junioren zuständig.

Seine Kapitänsrolle erfüllt Löhr bis heute: Zur Feier des 40. Jubiläums ihres Titels war die Mainzer Südwestmeistermannschaft von 1973 vor zwei Jahren fast vollzählig im Hause Löhr versammelt.

Christian Bauer schließlich wird am Samstag 41 Jahre alt. Der Defensivspieler der 05-Amateure absolvierte am 3. November 1997 beim 1:2 der 05er in Freiburg sein einziges Zweitligaspiel.

Ergebnisse am 6. August:

1972: TuS Neuendorf - FSV Mainz 05 3:5  
1986: FSV Mainz 05 - Eintracht Trier 1:1  
1989: FSV Mainz 05 - SV Geinsheim 4:0  
1996: FSV Mainz 05 - VfB Leipzig 2:1  
1999: VfL Halle 96 - FSV Mainz 05 1:2 (DFB-Pokal)
2005: 1. FC Köln - FSV Mainz 05 1:0  
 

7. August  

Das erste Bundesligator in der Coface Arena kam so überraschend, dass es kaum hochwertige Bilddokumente gibt. Foto: imagoAm Sonntag vor fünf Jahren sahen über 32.000 Zuschauer das erste Bundesligaspiel in der Coface Arena. Nach einem fürchterlichen Fehlpass des Gästetorwarts brachte Sami Allagui seinerzeit die 05er gegen Bayer Leverkusen 1:0 in Führung. Ömer Toprak grätschte kurz vor Schluss den Querpass von Marco Caligiuri zum 2:0-Endstand ins eigene Tor.

Exakt drei Jahre später schieden die 05er bei Asteras Tripolis aus der Europa League aus. Beim 3:1 der Griechen war ein gewisser Pablo de Blasis mit einem Tor und einer Vorlage einer der effektivsten Spieler; wenige Wochen später verpflichteten die 05er den kleinen Argentinier.

Weitere Ergebnisse am 7. August:

1932: VfR Bürstadt - FSV Mainz 05 1:4  
1977: VfR Kirn - FSV Mainz 05 1:3  
1982: FC Ensdorf - FSV Mainz 05 3:5  
1992: VfB Oldenburg - FSV Mainz 05 0:3  
1993: FSV Mainz 05 - Hannover 96 1:0  

 

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