Entwarnung bei Park, MRT bei Koo

Christian Karn. Mainz.
Die Nachrichten aus Australien erreichten schnell den FSV Mainz 05 im Trainingslager. Und sie geben Anlass zur Hoffnung. Joo-Ho Park hat sich nicht ernsthaft verletzt beim 1:0-Sieg Südkoreas gegen Australien. Ja-Cheol Koo muss weiter untersucht werden. Klar ist bereits: Gebrochen ist nichts beim Mittelfeldspieler.

Die Laune dürfte schon wieder etwas besser sein bei den beiden Koreanern des FSV Mainz 05: Joo-Ho Park (rechts) ist nicht ernsthaft verletzt, bei Ja-Cheol Koo (links) konnte immerhin bereits eine Fraktur ausgeschlossen werden. Foto: Jörg Schneider.Nur eine Stunde nach dem Spiel zwischen Südkorea und Australien, bei dem sich beide koreanischen Profis des FSV Mainz 05 verletzt hatten, gibt es bereits eine erste Entwarnung. Joo-Ho Park, der unangenehme Bekanntschaft mit dem Unterarm von Nathan Burns gemacht hatte, ist nicht ernsthaft verletzt. Tatsächlich war es nur eine blutige Nase beim defensiven Mittelfeldspieler. Park wurde dennoch kurz vor der Halbzeit ausgewechselt, sollte aber im Viertelfinalspiel gegen Saudi-Arabien oder Usbekistan am Donnerstag wieder bereit sein.

Noch etwas bangen müssen die 05er weiterhin um Ja-Cheol Koo. Erste Untersuchungen ergaben, dass sich der Offensivmann der Mainzer nach der harten Attacke von Matt Spiranovic beim unglücklichen Sturz nichts gebrochen hat. Koos Ellbogen soll am morgigen Sonntag (australischer Zeit) vom Magnetresonanztomographen in dünne virtuelle Scheiben geschnitten werden, um eine genaue Diagnose stellen zu können. Das teilte der südkoreanische Verband den 05ern mit. "Es gibt keinen anderen Verband, zu dem wir einen so guten Draht haben", sagte 05-Teammanager Axel Schuster.

 

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