Im DFB-Pokal nach Unterhaching

Jörg Schneider. Mainz.
Der FSV Mainz 05 startet in die neue Auflage des DFB-Pokals bei einem alten Bekannten: Der Bundesligist muss in der ersten Runde zur SpVgg Unterhaching. Eine Woche vor Beginn der neuen Bundesliga-Spielzeit, also am Wochenende 19. bis 22. August, bestreitet die Mannschaft ihr erstes Saison-Pflichtspiel auswärts beim bayerischen Regionalligisten. „Dazu werden wir uns gut vorbereiten und haben natürlich den Anspruch in die zweite Runde einzuziehen“, sagt Sportdirektor Rouven Schröder.

Für Alexander Hack könnte es im DFB-Pokal ein Wiedersehen mit alten Kollegen geben: Der 05-Innenverteidiger kam von der SpVgg Unterhaching nach Mainz. Foto: Imago Im vergangenen Jahr war es Energie Cottbus, diesmal wartet in der ersten Runde des DFB-Pokals ein weiterer ehemaliger Weggefährte aus Zweitliga-Zeiten auf die Bundesliga-Fußballer des FSV Mainz 05. Die Mannschaft von Martin Schmidt startet bei der SpVgg Unterhaching einen neuen Anlauf im nationalen Pokal-Wettbewerb. Die 05er müssen eine Woche vor dem Beginn der neuen Bundesliga-Saison, am Wochenende 19. bis 22. August in den Münchner Vorort zum Duell gegen den Tabellenvierten der abgelaufenen Saison in der Regionalliga Bayern. „Wir freuen uns auf die SpVgg Unterhaching und werden die Partie mit dem nötigen Respekt und Demut angehen“, lautete der erste Kommentar von Sportdirektor Rouven Schröder nach der Auslosung. „Dazu werden wir uns gut vorbereiten und haben natürlich den Anspruch in die zweite Runde einzuziehen.“

Im vergangenen Jahr gelang dies mit einem 3:0-Auftakt beim Drittligisten in Cottbus, ehe dann für die 05er zu Hause in der Coface Arena mit 1:2 gegen den TSV 1860 München vorzeitig Feierabend war. Auch mit den Hachingern haben die Mainzer schlechte Pokal-Erfahrungen. Im August 2002 unterlag das damalige Mainzer Zweitligateam unter der Führung von Jürgen Klopp in der ersten Pokalrunde den zuvor aus der Zweiten Liga abgestiegenen Hachingern. Mit 2:4 nach Elfmeterschieden. Christoph Babatz hatte die Führung der Bayern kurz vor Ende der regulären Spielzeit mit einem direkt verwandelten Freistoß ausgeglichen. Im Elfmeterduell hielt Christian Wetklo, der damals sein Profi-Debüt gab, zwar den ersten Strafstoß von Dennis Grassow, Andrej Voronin brachte die 05er in Führung und auch Babatz verwandelte, doch Dennis Weiland und der heutige 05-U23-Coach Sandro Schwarz scheiterten an Torhüter Philipp Heerwagen. Trainer in Unterhaching war im Übrigen die inzwischen verstorbene 05-Legende Wolfgang Frank.

„Mainz 05 ist ein tolles Los für uns. Wir freuen uns auf das Spiel und hoffen natürlich auf einen ähnlichen Verlauf wie in der vergangenen Spielzeit", erklärt Hachings Trainer Claus Schromm. Vor einem Jahr setzte sich der Regionalist mit einem 2:1-Sieg gegen Bundesliga-Aufsteiger FC Ingolstadt im heimischen Sportpark durch, warf dort anschließend RB Leipzig mit 3:0 aus dem Wettbewerb und musste sich erst im dritten Durchgang mit einem 1:3 gegen Bayer Leverkusen verabschieden.

Für Alexander Hack ist die Partie ein Wiedersehen mit ehemaligen Kollegen. Der 05-Innenverteidiger absolvierte vor seinem Wechsel zum Bruchweg in der Saison 2013/14 insgesamt 29 Drittliga-Spiele für die Hachinger.

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