Okazaki kommt, ist aber verletzt

Jörg Schneider. Mainz.
Die Freude darüber, dass Shinji Okazaki vorzeitig aus Australien zurückkommt, währte nicht lange beim FSV Mainz 05. Denn unmittelbar nach dem Viertelfinal-Aus der japanischen Nationalmannschaft gegen die Vereinigten Arabischen Emirate erreichte den Bundesligisten die Nachricht, dass sich der Torjäger verletzt hat. Und zwar am hinteren Oberschenkel. Morgen soll ein MRT in Tokio Aufschluss über den Grad der Verletzung geben, anschließend fliegt der Japaner nach Deutschland.

Verletzung am hinteren Oberschenkel: Noch ist offen, ab Shinji Okazaki zum Rückrundenstart gegen den SC Paderborn spielen kann. Foto: Jörg SchneiderDie Asienmeisterschaft ist zu Ende für Shinji Okazaki. Doch ob der japanische Mittelstürmer dem FSV Mainz 05 nun auch zum Rückrundenauftakt in der Bundesliga zur Verfügung steht, ist trotzdem nicht gesagt. Okazaki musste beim Viertelfinal-Aus der Japaner gegen die Vereinigten Arabischen Emirate vorzeitig verletzt ausgewechselt werden. Muskuläre Probleme im hinteren Oberschenkel. Wie schlimm diese Verletzung ist, darüber gibt es im Moment keine gesicherten Informationen.

„Shinji fliegt mit der Mannschaft zurück nach Tokio und wird sich dort morgen einem MRT unterziehen, um den Grad der Verletzung abzuklären. Danach setzen sich die Ärzte der japanischen Nationalmannschaft und unsere Ärzte in Verbindung, tauschen die Bilder aus und besprechen alles Weitere. Wenn es optimal läuft, ist Shinji am Montag wieder hier“, sagte 05-Teammanager Axel Schuster der nullfünfMixedZone. Okazaki selbst habe gemeint, die Verletzung sei nicht dramatisch. Doch ob der Mittelstürmer am kommenden Samstag zum Rückrundenstart in der Coface Arena gegen den SC Paderborn einsatzfähig ist, kann derzeit niemand in Mainz beurteilen. „Wir müssen jetzt einfach abwarten, wie es aussieht, wenn Shinji zurück ist“, sagte Schuster. Die 05er sind in jedem Fall froh, dass der Japaner vorzeitig nach Mainz zurückkommt.

Am Wochenende bereits rechnet der Bundesligist mit der Heimkehr von Ja-Cheol Koo. Der Südkoreaner hatte sich im Spiel gegen Australien bei der Asien-Meisterschaft bekanntlich einen Bänderriss am Ellenbogen zugezogen und ebenfalls das Turnier vorzeitig beendet. Es handele sich dabei um eine seltene Verletzung. Es gebe wenig Erfahrungswerte, wie lange so etwas dauere, sagte Schuster.

Philipp Lahm habe sich so etwas vor der WM in Brasilien zugezogen und habe sehr schnell mit einer Manschette wieder trainieren und spielen können. „Das ist sicher nichts, was Koo länger ausfallen lässt“, so der 05-Teammanager, „aber auch kleine Störungen können den Einsatz fürs Paderborn-Spiel negativ beeinflussen.“

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