Schmidt: Erstes Meeting mit Rouven Schröder

Jörg Schneider. Mainz.
Martin Schmidt hat sich am Montag mit Rouven Schröder getroffen. Der Trainer des FSV Mainz 05 und sein künftiger Sport-Manager kamen in einem längeren Meeting zusammen. Der Ex-Bremer nimmt in der ersten Aprilwoche seine Arbeit am Bruchweg auf. „Mein erster Eindruck ist, dass Rouven ein Typ ist, der gut hierher passt. Er wird ein akribischer Arbeiter sein. Wir konnten direkt schon in die Tiefe fachsimplen“, sagte Schmidt.

Rouven Schröder hat ein erstes Meeting mit Martin Schmidt hinter sich und wird in der ersten Aprilwoche seinen Dienst in Mainz antreten. Foto: ImagoDer  Trainer des FSV Mainz 05 hat sich am Montag mit seinem künftigen Sport-Manager getroffen. Rouven Schröder war zum Antrittsbesuch bei Martin Schmidt in Mainz. Und der Coach des Bundesligisten war sofort angetan vom 40-Jährigen Fußball-Fachmann. „Er war gestern hier. Wir haben uns getroffen und ein längeres Meeting gehabt. Ich komme gut klar mit ihm. Er ist ein umgänglicher, guter Typ. Geerdet, bodenständig. Wir liegen auf einer Wellenlänge“, erzählte der 48-Jährige nach dem Trainingsstart am Dienstagnachmittag. „Mein erster Eindruck ist, dass Rouven ein Typ ist, der gut hierher passt. Er wird ein akribischer Arbeiter sein. Man hat sofort gesehen, dass gut vorbereitet ist, dass er Mainz schon kennt, das Team kennt, unsere Abläufe kennt, die Spieler alle kennt. Wir konnten direkt schon in die Tiefe fachsimpeln. Das wird einen spannenden Austausch geben.“

In der ersten Aprilwoche soll Schröder seinen Dienst am Bruchweg beginnen. „Mit ihm werde ich dann ab April alles, was die Kaderplanung für die Saison 16/17 angeht, besprechen, da wird er dabei sein und eingebunden. Auch im Scouting und allem, was dazu gehört“, sagte Schmidt. Rouven Schröder, der beim SV Werder Bremen als Direktor Fußball und Scouting arbeitete, wird bekanntlich in Mainz die Nachfolge von Manager Christian Heidel antreten, der zum Saisonende als Vorstand zum FC Schalke 04 wechselt. Der frühere Profi des VfL Bochum und des MSV Duisburg hat seinen Vertrag an der Weser bereits Ende Februar aufgelöst, nachdem die 05er eine Ablösesumme an den Liga-Konkurrenten bezahlt hatten. Die Rede war von rund 150.000 Euro. Dabei ist offenbar vereinbart worden, dass Schröder den 05ern ab 1. April zur Verfügung steht und am Bruchweg eingearbeitet werden kann.

Schröder hat sich unterdessen dafür entschieden, dem Bundesligaspiel der Bremer am Samstag (15.30 Uhr) im Weserstadion fernzubleiben, um Gewissenskonflikte zu vermeiden. „Ich fände es unpassend, wenn ich am Samstag mit Mainz als Gegner ins Weserstadion kommen würde“, sagte der 40-Jährige der „Kreiszeitung“ und betonte: „Das war meine Entscheidung.“  

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